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Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen

Erfahrungsbericht Auslandsaufenthalt Madrid 2017

Vom 22.05.2017 bis 16.06.2017 fand der ausbildungsintegrierte Auslandsaufenthalt in Spanien statt. In diesen vier Wochen befindet man sich am International Formación Center in Madrid. Dies ist eine schulische Einrichtung, in der man an einem Intensiv-Kurs auf Spanisch teilnimmt. „Ziel dieses Kurses ist, die nötigen sprachlichen und technischen Grundkenntnisse zu vermitteln, die es ermöglichen, geschäftliche Beziehungen einzuleiten, zu verhandeln und zum Abschluss zu bringen. Dabei werden die lokal bedingten Hintergründe der spanischen Kultur, Arbeitswelt, des spanischen Tagesablaufs, Verhandlungsmethoden etc. nahegebracht.

Die 3 wichtigsten Module der Veranstaltung sind fachliche, sprachliche und natürliche kulturelle Kompetenzen zu erlangen. Aus kultureller Sicht umfasst dies natürlich das Land „Spanien“ und dessen „Einwohner“. Diese Lehrstunden sollen dazu beitragen, nicht nur die Sprache zu verstehen, sondern auch die Menschen, die sie sprechen.“ (www.ifcenter.es; 11.07.2017)

Dies, so sollte ich noch erfahren, würde in Spanien gar nicht so einfach werden…

Am 20.05.2017 ging es los, vom Stuttgarter Flughafen nach Madrid. Nach einem ruhigen Flug stellte ich mich der ersten Herausforderung: Meine Unterkunft mit der Metro und danach zu Fuß durch die Straßen zu finden. Eine weniger schwierige Herausforderung als gedacht, da die öffentlichen Verkehrsmittel sehr einfach zu verstehen sind und dank Google Maps war auch meine Unterkunft schnell gefunden.

 
Am Montag ging der Unterricht um 09:00 Uhr im IF Center los und wir wurden freundlich empfangen. In den nächsten vier Wochen sollten wir hier Fächer wie Spanisch, Geschichte, Marketing und spanisches Recht haben. Von Anfang an fiel auf, dass unsere Lehrer nur Muttersprachler waren und auch kein Deutsch konnten. Hier musste man Spanisch sprechen, egal wie schlecht die Sprachkenntnisse auch waren! Am Ende der dritten Woche war ich sehr überrascht über meine Klasse und mich, da wir am Anfang kaum ein Wort über die Lippen bekommen hatten und nun annähernd fließend Spanisch sprachen.

In der letzten Woche standen die Prüfungen an, zwei mündliche Prüfungen und eine schriftliche Prüfung über den vermittelten Stoff der letzten vier Wochen. Auch die Mitarbeit im Unterricht zählte mit 10 % in die Note mit ein. Bei erfolgreich bestandener Prüfung, bekommt man ein Teilnahmezertifikat und ein Weiterbildungszertifikat für eine Zusatzqualifikation von der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK) zum Kaufmann/ Kauffrau International mit Schwerpunkt Spanien.

Aber nicht nur die Schule war interessant, sondern auch die außerschulischen Aktivitäten. Zwei Stadtführungen, ein Ausflug nach Toledo und eine Firmenbesichtigung waren die Highlights der Aktivitäten. Nach der Schule blieb Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und abends konnte ich mich mit meinen Klassenkameraden in die kleinen spanischen Restaurants setzen und die warme Abendluft genießen. Nicht immer war es einfach sich mit den Spaniern zu verständigen. Da die Sprache sehr schnell gesprochen wird, hatte ich anfangs Schwierigkeiten die Menschen gleich beim ersten Mal zu verstehen. Aber das wichtigste ist, den Menschen zu zeigen, dass man trotzdem versuchen möchte, sich in ihrer Muttersprache zu verständigen und dass man Ehrgeiz zeigt. Das freut jeden und gibt einem selbst die Möglichkeit, seine Lernerfolge sofort anzuwenden.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die vier Wochen sehr aufregend waren. Ich habe gelernt meine Spanischkenntnisse zu erweitern und die Vokabeln zu nutzen, die ich kenne. Ich habe tatsächlich gelernt, dass es nicht darauf ankommt, wie gut man eine Sprache spricht, sondern wie furchtlos man ist, sie in jeder Situation einzusetzen.

Das späte Essen, das warme Wetter, die lauten Spanier, die große Stadt mit der einzigartigen Architektur, das alles ist einem nach einem Monat in Madrid fast normal vorgekommen und auch wenn ich froh war meine Familie wiederzusehen, so bleibt doch ein bisschen Fernweh.

 

gez. Isabell Grupp
Auszubildende 2. Lehrjahr
Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation für Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen
 
 

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