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Baustellenbesuch am 20.06.2018 der technischen Auszubildenden

2018-07-05 / drp

Am Mittwoch, den 20.06.2018 trafen sich die Industriemechaniker und Mechatroniker des dritten Lehrjahres an der Tankstelle auf dem Putzmeister Betriebsgelände. Begleitet von dem Seminarleiter für Kundenschulungen, Herrn Martin Jung, fuhren wir gegen 07:30 Uhr mit einem Kleinbus auf die erste Baustelle, die Neckarschleuse in Remseck.

Aufgrund eines Dispositionsproblems konnten wir auf dieser Baustelle leider nicht die geplante Pumpaktion der Putzmeister BSF 52-5.16H betrachten. Nach einer kleinen Sicherheitsunterweisung und Anziehen von diverser Schutzkleidung, wie zum Beispiel Sicherheitsschuhe, Helm und Warnweste, bekamen wir aber dennoch eine Führung über diese Baustelle. An der Neckarschleuse mussten aus Sicherheitsgründen extra für die Arbeiten mit der Betonpumpe 12 m tiefe Bohrungen in den Boden vorgenommen werden und mit Beton befüllt werden, damit im Anschluss ein stabiles Fundament für die Abstützung der Betonpumpe zur Verfügung stand. Außerdem konnten wir gepumpte Betonwände betrachten und haben mehr über die verschiedenen Betonarten und die Auswirkungen von chemischen Zusätzen gelernt.

Nach einer kleinen Stärkung (Vesperpause), fuhren wir weiter zu einer Baustelle für Mercedes, wo wir freundlich empfangen wurden. Zeitgleich zu unserer Ankunft wurde eine BSF 52-5.16H abgestützt und in Betrieb genommen. Hierbei konnten wir die Abstützung mit OSS live sehen und haben mehr über die Mindestanforderungen der Bodenbeschaffenheit und die maximale Belastung der Abstützung gelernt. Nach der Positionierung der Mastarme, begann der Betonmischer Beton in den Trichter laufen zu lassen, somit konnte der Anpumpvorgang beginnen. Hierbei wird eine zähflüssige Masse aus Sand, Zement und Wasser mit der Konsistenz von Joghurt in den Trichter gegeben und an eine Stelle außerhalb des Bauwerks gepumpt. Der Anpumpvorgang dient zur Schmierung der Förderrohre. Dieser Prozess ist erforderlich, da aufgrund auftretender Korrosion oder Verschmutzungen in den Förderrohren das Pumpen des Betons (aufgrund der Eigenschaft, dass  Rost porös und offenporig ist) negativ beeinflusst wird. Im ungünstigsten Fall kann sich der Beton auch in der Förderleitung verkeilen und diese verstopfen.

Der Maschinenführer fuhr den Endschlauch zur zu betonierenden Stelle und gab dem Mitarbeiter, der den Betonmischer bediente, über ein kurzes Hupen das Signal, dass er beginnen kann, den Beton in den Trichter laufen zu lassen. Mit ständigem Blick auf die Mitarbeiter am Endschlauch führte der Maschinenführer den Endschlauch bahnförmig hin und her. Es zogen hinter dem frisch gepumpten Beton Mitarbeiter her, die mit einem Rüttler den Beton verdichteten. Durch die Vibration entweicht die Luft aus dem Beton. Im Anschluss wurde der Beton glatt gestrichen und die Ebenheit vermessen. Kurz vor dem Beenden des Pumpvorganges, gab der Maschinenführer über ein kurzes Hupen das Signal, dass die Zufuhr von Beton in den Trichter gestoppt werden soll, damit dieser nicht überläuft.

Unseren Besuch bei der Baustelle haben wir mit einer kleinen Fragerunde an Herrn Jung und dem Mitarbeiter der Baustelle ausklingen lassen und sind gegen 12:30 Uhr gemeinsam wieder zurück zu Putzmeister gefahren.


gez. Björn Single und Niko Schönebohm
Technische Auszubildende des 3. Ausbildungsjahres

 
 

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